Archive for February, 2006
Miss Interpretationsmöglichkeiten
Gut, C. hat einen neuen Mac. Dieser Mac ist nicht irgendein niedliches kleines ibook, sondern ein neues (wunderbares, mit technischem Schnickschnack gepimptes) macbook, was aber für das Nachfolgende eigentlich keine Bedeutung hat, sondern einfach nur mal erwähnt werden musste, da ich vor Neid fast platze (mein Baby ist trotzdem mein Held).
Nachdem ich, als ich noch brav zur Uni gegangen bin, erzählt bekommen habe, dass die Bedeutung eines Wortes nur konstruiert wird, und nicht per se gegeben ist (so oder so ähnlich habe ich meine Lehre aus der Semiotik gezogen), finde ich folgendes doch amüsant:
“Sie können aber auch Filme aus dem Internet laden”. Darf ich jemanden klagen? bzw. dürfte mich - im Falle ich würde es tun, was ich aber nicht tue (das muss auch erwähnt werden!) - jetzt niemand mehr klagen? ist diese Aussage, rein wissenschaftlich, als Aufforderung zu verstehen?
Argh
Nachdem ich N. damals mit dem Azukibohnenproblem nicht weiterhelfen konnte, bekam ich am gleichen Tag (man schimpfe mich gerne nachlässig) ein Email. Erschreckt hat mich weniger der Inhalt sondern die Form - und das ist selten.
Ab ins Eck
Wahrscheinlich weniger witzig (hach, hübsche Alliteration), dafür aber trotzdem very mozartish und deshalb hier erwähnenswert:
Da rechnet man mit einem ruhigen Seitenende und schon starrt einem m entgegen. Man stelle sich dieses Phänomen auf Geburtsurkunden (das Baby im Eck), Maturazeugnissen (vor oder nach der Reise?) oder Sachbüchern vor (die Phänomenologie, abstrakt natürlich, im linken Eck). Scary.
Abgestempelt
Letzten Mittwoch, beim Coheed & Cambria-Konzert in der Arena, hat man mir diesen Stempel verpasst.
Ich weiß bis heute nicht wie ich damit umgehen soll.
Fremdeinschätzung und Vorwürfe
Fazit einer Unterhaltung um 7:39 des heutigen Tages.
N: Da verlass ich mich darauf, dass du alles weißt und dann kannst du mir nicht sagen wie ich einen Reiskuchen aus Azukibohnen mache?!
Papierklavier
Ich habe schon befürchtet längere Zeit keine wahnwitzige Mozartvermarktung zu finden .. mein Dank gilt dem Mozarthaus für diese wunder- und sonderbare Idee:
Wer sich jetzt wundert, das hier ist ein Papierflügel, dessen Miniaturdrehorgelnachbau die ersten 2 Takte von der kleinen Nachtmusik von sich gibt. Mit schnellem Tempo gedreht, erreicht das fast den gleichen Nervigkeitsfaktor wie Klingeltonwerbungen.