Archive for Oktober, 2008
Navi me!
Wir waren im Urlaub sowohl mit einem “Navigationsgerät” unterwegs, als auch mit Kartenmaterial. Hört sich auf den ersten Blick (?) gut an, jedoch war die Navi-Karte seit 2004 nicht mehr geupdatet worden und die Karten stammen aus einer Zeit weit vor dem Fall des eisernen Vorhangs (”seit wann ist Zagreb die Hauptstadt von Slowenien wenn das nicht mal dort liegt?”). Ungeachtet dessen, bietet ein Navi sehr viel Unterhaltung. Weiß jemand was das für Zeichen sind?

Und nein, das waren keine Notdurftverrichtungseinrichtungen – die sind weitaus spärlicher gesäht, wie ich mit Bedauern feststellen musste.
TV

No comment. Danke M für das Bild! (und ich frag nicht wie du dazu gekommen bist).
Erinnert mich ein wenig an das hier.
nur ein statement
Seit Dienstag mag. ich nicht mehr über alles nachdenken müssen.
Hütchenspiel
Ich habe zwar keinen Borsolino Borsalino (Danke J.), aber trotzdem ziehe ich meinen Hut vor Luhmann.
Zwar ein wenig schwierig lesbar, aber geistreich – daran zweifelt ohnehin niemand – und sehr unterhaltsam. Tipp meinerseits: “die Beschreibung der Zukunft” (in Beobachtungen der Moderne).
Nachtrag: “Ökologie des Nichtwissens” haut fast noch mehr rein (selbes Buch).
Licht
Das hier hing heute an der Wohnungstür:

Wie passend! 20:00 – WUK – PeterLicht. Ich freu mich drauf.
Systemtheorie
Luhmann: Beobachtungen der Moderne. Wieder ein Buch, das man nicht als Erzählung lesen sollte, obwohl solche Sätze wie “Und Handeln muß, um Konvergenz mit Natur zu erreichen, selbst Natur sein, also seine eigene Natur verwirklichen und nicht nur den Willen, der will, was immer er will” (Seite 68) das mitunter nahelegen; v.a. der hint auf “was immer er will” ist schon sehr unterhaltsam.
Nur: Taucht da nicht plötzlich der Begriff “re-entry” auf. Denke ich mir, gut, was sagt wikipedia dazu?
Das hier.
Was bitte?
Ich hab echt den Eindruck Leute wollen andere Leute nur verwirren. Das ist nämlich nicht der einzige Eintrag den ich auf Wikipedia so was von gar nicht verstehe.
Berger und Luckmann
“Ich sehe auf meine Uhr und versuche mich zu erinnern, was für ein Tag heute ist. Mit diesem Akte kehre ich in die Wirklichkeit der Alltagswelt zurück.”
(Berger/Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, Seite 31)
Wenn man wie ich geneigt ist, auch Sach/Fachbücher als Erzählung zu lesen, wird man in manchen Uni-Büchern große Literatur erkennen.
shortcuts
Gerade eben in einer kurzen Rauchpause eine Kochshow aus dem Augenwinkel beobachtet (auf DMAX) und festgestellt, dass der Australier der dort Kochen für Junggesellen praktiziert, mit Zitronen genauso umgeht wie Biolek mit Wein. Wer soll das bitte essen?
Ansonsten waren die letzten 2 Wochen vom Chaos geprägt, deshalb auch keine Zeit zum Bloggen.