Archive for the ‘Entertainmentjunk’ Category
Hesse als erster Emo?
Emos sind, genau wie Krocha und andere subkulturelle Bewegungen meist nur temporär interessant und haben eine kurze Haltbarkeitszeit – bei den Emos ist das Verfallsdatum eigentlich schon wieder überschritten. Trotzdem trage ich ab und zu T-shirts mit Popkulturreferenzen – auch in der Arbeit – und durfte somit dieses Shirt einer Arbeitskollegin erklären. Nach einem längeren Monolog meinerseits brachte sie die ganze Thematik mit der Frage auf den Punkt: “So wie der Hermann Hesse früher”? Und ja, ich glaub das triffts ganz gut.
mehr Hirn!
Ganz aus dem Zusammenhang gerissen ist das eigentlich nur die Bestätigung von dem, was ich immer schon gesagt hab:

Eigentlich ging es ja um ganz was anderes, aber das ist irgendwie auch egal.
dedicated follower

Das ist doch ganz schön cool, oder?
Who is Mr. Bird?
Facebook-Tests
Ich habe mittlerweile eine Vorliebe für diverse Tests (und Un-Tests) auf Facebook gefunden – das richtige Stichwort dazu ist wie immer: Prokrastination – ganz spezieller Liebling dieser Tests ist: Likeness. Der Witz an diesem ist, dass man für sich alleine kein Ergebnis erhält, sondern nur die prozentuelle Übereinstimmung mit Freunden, äh FreundInnen, na doch Freunden (heißt das dann wirklich Facebook-FreundIn?)
Dabei findet man ganz relevante Gemeinsamkeiten, die dann sogar statistisch präzise in % ausgegeben werden, wie etwa: “your greatest sin”, “pet peeves” (da weiß ich überhaupt nicht mehr worum es da eigentlich gegangen ist), “superpowers” und so weiter.
Spannend wird die Interpretation von Ergebnissen, wie diesem hier:

Mir ist schon klar, dass das Bild an sich komplett absurd ist, weil ich den Namen der unter dem rechten Bild gestanden ist ausradiert habe, aber: Facebook hat allen ernstes mich mit mir selbst verglichen (an sich ja eh nicht blöd, weil dann immer ich selbst besser da steh; das ganz relativiert sich dann aber auch wieder schnell, weil ich mich auch selbst “Meier mach”…. aber egal)
Und warum hab ich da nur 98%? Soviel zu “statistisch präzise”…
Zufall
Ich lese gerade einen Artikel über Demokratie und iTunes spuckt “Politik” (Coldplay) aus.
Hab das Lied seit Ewigkeiten nicht mehr gehört.
Und: von der Länge her, hätte das jetzt eher ein tweed(blödes Neudeutsch) Tweet werden sollen…
mag. (fh) twittert allein
Ich habe twitter (wieder) für mich entdeckt und klick mich nun durch alle (un)möglichen Leute, denen ich potentiell folgen könnte (der Satz ergibt, ohne twitter zu kennen, wohl überhaupt keinen Sinn … ). Blöd ist nur, dass man zwar nach Namen und nicknames suchen kann (nur wer gibt schon den vollen Namen an?), aber nicht nach den jeweiligen Orten der UserInnen bzw. überhaupt ganz anderen Begriffen.
Jetzt habe ich eben “fh” in das Suchfeld eingegeben (die Umstände für diese Suche sind komplett egal), und natürlich nicht mal annähernd das gefunden, was ich mir erwünscht hätte, dafür aber etwas viel besseres:

Wer zur Hölle gibt seinen/ihren akademischen Titel dort an? Bitte als rhetorische Frage verstehen, die Antworte wäre sonst: “er!”.
Noch “kultiger” wär dann fast nur noch ein “Dipl.” (haha, R.) oder ein “bakk.”
… und: ich glaube, das erklärt auch warum der Mag. (FH) keine Followers hat… sowas ist nur peinlich.
no use for a name?
hab gerade zwei mir noch nicht bekannte bands entdeckt, die nur zusammen recht witzig klingen:
death by pandas & eaten by tigers.
TV

No comment. Danke M für das Bild! (und ich frag nicht wie du dazu gekommen bist).
Erinnert mich ein wenig an das hier.
iPhone App: Simplify Media
C ist mein persönlicher Guru – alternativ könnte man ihn auch “güldener Gott” nennen – was Mac-programme und neuerdings auch iPhone-apps betrifft – musikalisch liegen wir da zwar nicht unbedingt auf einer Wellenlänge, auch wenn uns Last.fm weismachen möchte, dass unsere musikalische Übereinstimmung super ist. Sei’s drum.
Zumindest hat er mir vor einigen Tagen – beide bestückt mit den 3G-iPhones – den Tipp gegeben, doch Simplify Media auszuprobieren.
Was genau macht dieses App? Es erweitert die iPod-Funktion des iPhones ins Unendliche. Über Benutzernamen kann man bei (derzeit) 30 Freunden, die eben auch Simplify Media nutzen, auf die jeweiligen Musikbibliotheken zugreifen. Was sich für Standrechner zwar schon nett anhört, ist für das iPhone wunderbar. Sowohl via 3G, als auch über Wlan dauert die Bufferung nicht lang, die Qualität kann sich – für ein mobiles Gerät – hören lassen und die Musik geht einem auch nie aus. So kann ich jetzt, wenn ich mal geschwind unbedingt ein Kiss-Lied hören möchte, mich einfach mit seiner Bibliothek verbinden und lauschen.