Archive for the ‘music’ tag
Covertime
Covers mag ich gerne, meistens gefallen mir Covers auch besser als das Original. Zufällig bin ich beim Suchen nach den Persepolis-Film auf die MySpace-Seite (wohin sonst?) gestolpert und dort läuft ein ganz tolles Cover von “Eye of the tiger”. Ich bin entzückt. Der Rest des Soundtracks dürfte aber, soweit ich das sehe, neues Material sein.
Am Samstag in der Szene Wien…
waren “the National” zu sehen und ich muss sagen: ich bin ziemlich begeistert. Meine Begeisterung rührt vielleicht auch daher, dass ich die letzten 2 Alben (Alligator & Boxer) fast schon auswendig kenne und ich es eigentlich ganz gerne mag, wenn ich weiß was mich erwartet. So kann man leise vor sich hin mitsingen bzw. wenn’s drauf angelegt wird, auch mal “mitgröhlen” (passt aber in dem Fall eher weniger)…
Vom Auftreten her kann man sie am ehesten mit kettcar vergleichen (außer dass es kettcar immer noch schaffen sich am öftesten beim Publikum zu bedanken als irgendwer sonst), der Sänger erinnert mich stark an Thom Yorke. Witzige Mischung.
Hörbeispiel/Sehbeispiel gefällig? hier
Der Track ist “Fake Empire” vom Album “Boxer” - war übrigens am Samstag ganz toll von der Stimmung her, da das Publikum die Zeile: “We’re half awake in a fake empire” jedesmal mitgesungen hat.
TENspiracy
Momentan wird in diversen Blogs über die Konzepthaftigkeit von 2 Radiohead-Alben diskutiert (OK Computer, In Rainbows) und, ja, es hört sich wirklich wie ein Klangteppich an. Nur, was mir insgesamt noch abgeht, was ein fixer Bestandteil jeder Verschwörungstheorie ist: Weltherrschaft / Macht. Wer hat die?
eine typische Wiener Geschichte
Nun, geht man zur frühabendlichen Stunde nichts böse wollendes ein Eis essen am Schwedenplatz (ja beim echten Schwedenplatz) und gelangt plötzlich in ein open-air-gratis-Konzert; 2 Mädels auf einem Minibusdach - eine mit Bass, eine mit Gitarre in der Hand und hört denen eine Weile zu. Dann bemerkt man die ersten bekannten Gesichter, im kleinen, aber erlesenen Publikum (der Rest glaube ich war weniger der Musik wegen dort). Und heute hab ich zufällig, bei der wöchentlichen Email/Sortier/Löschroutine einen Newsletter entdeckt der dieses spontante Konzert angekündigt hat (was dann wohl weniger spontan war, als ich vermutet habe). Immerhin weiß ich jetzt wer diese Band eigentlich ist. Das wäre jetzt zwar eine typische Geschichte, aber noch keine wienerische. Denn als ich auf die their-space-seite geschaut habe, sind noch mehr (mir) bekannte Leute unter ihren Freunden als ich gestern im Publikum entdeckt habe. Und das machts wieder so typisch wienerisch.