Archive for the ‘Vienna’ tag
Toast
Ich bin mittlerweile schon so geekig, dass ich beim Wort Toast sofort an das mac’sche Brennprogramm denke… aber egal… der Toaster ist zwar kein so neuer Familienzuwachs und hat die Küchengeräte-Family vorrangig wegen seiner Farbe (rot) erweitert, hat aber ein sehr nettes Add-On:

Ich hab irgendwo vor Ewigkeiten einen Toaster gesehen, der Disneyfiguren auf die Toasts gebrannt hat. Auch nett. Nur den Papst hätte ich dann doch nicht so gern drauf.
Ausser Alles Walzer!
Paper Bird, Mika Vember, das trojanische Pferd, Clara Luzia, Francis International Airport, Marilies Jagsch, Vortex Rex …. und? schon eine Ahnung um was es hier geht? “This documentation is about new Viennese music, about singer-songwriter and about clichés and categories, about being a musician, without seeing the internet as his enemy but his chance. The young artists use virtual networks as Myspace as a platform or as organ instead of fighting against it, as it was shown by artists like Dr. Dre or Metallica in the late 90s.”
Die Doku wurde von Ingo Tarmann gemacht, einem ganz ganz nettem Kerl mit dem ich schon mal - leider in einem ganz anderen Kontext - zusammengearbeitet habe (zwei weitere Videos gibt es hinter dem Namen).
Zu dieser Thematik gibt es noch eine nette Anekdote, weil wir beide über unsere Abschlussarbeiten geredet haben und dabei festgestellt haben, dass wir das gleiche Thema behandeln. Was er daraus gemacht hat sieht man oben, mein Werk geht weniger gut unter die Nase - immerhin sind es über 150 Seiten Schreiberei. Ab Minute 16 im Video gehts mit meiner Thematik los. Unbedingt anschauen!
PS: Liebes trojanisches Pferd, bitte macht eure CD schnell fertig, denn die hätte ich wirklich gerne!
Typische Geschichte
Ich hab diesen Beitrag hier gelesen und hab mir noch gedacht ich würde darauf schwören, dass die Typen hier irgendwo rumrennen. Kurz darauf hab ich diesen in meinem Reader gehabt.
Und jetzt weiß ich auch warum so viele Kinder diese lächerlichen Baseballkappen tragen. Mal ehrlich, diverse Jugendkulturen haben lächerliche Erscheinungsformen (bei Grunge waren’s die Holzfällerhemden, bei den Goths irgendwelche Samtkleider etc.) aber diese Baseballkappen schlagen ja wirklich alles.
Orlanding the Dominant
Hingehen. Das Stück ist extrem unterhaltsam und abgefahren (wie auch anders bei SV Damenkraft, obwohl die sich gegen das Wort unterhaltsam wahrscheinlich wehren würden… oder?). Die Location ein Hit und dabei sind die Karten gar nicht mal so teuer.
Am Samstag in der Szene Wien…
waren “the National” zu sehen und ich muss sagen: ich bin ziemlich begeistert. Meine Begeisterung rührt vielleicht auch daher, dass ich die letzten 2 Alben (Alligator & Boxer) fast schon auswendig kenne und ich es eigentlich ganz gerne mag, wenn ich weiß was mich erwartet. So kann man leise vor sich hin mitsingen bzw. wenn’s drauf angelegt wird, auch mal “mitgröhlen” (passt aber in dem Fall eher weniger)…
Vom Auftreten her kann man sie am ehesten mit kettcar vergleichen (außer dass es kettcar immer noch schaffen sich am öftesten beim Publikum zu bedanken als irgendwer sonst), der Sänger erinnert mich stark an Thom Yorke. Witzige Mischung.
Hörbeispiel/Sehbeispiel gefällig? hier
Der Track ist “Fake Empire” vom Album “Boxer” - war übrigens am Samstag ganz toll von der Stimmung her, da das Publikum die Zeile: “We’re half awake in a fake empire” jedesmal mitgesungen hat.
eine typische Wiener Geschichte
Nun, geht man zur frühabendlichen Stunde nichts böse wollendes ein Eis essen am Schwedenplatz (ja beim echten Schwedenplatz) und gelangt plötzlich in ein open-air-gratis-Konzert; 2 Mädels auf einem Minibusdach - eine mit Bass, eine mit Gitarre in der Hand und hört denen eine Weile zu. Dann bemerkt man die ersten bekannten Gesichter, im kleinen, aber erlesenen Publikum (der Rest glaube ich war weniger der Musik wegen dort). Und heute hab ich zufällig, bei der wöchentlichen Email/Sortier/Löschroutine einen Newsletter entdeckt der dieses spontante Konzert angekündigt hat (was dann wohl weniger spontan war, als ich vermutet habe). Immerhin weiß ich jetzt wer diese Band eigentlich ist. Das wäre jetzt zwar eine typische Geschichte, aber noch keine wienerische. Denn als ich auf die their-space-seite geschaut habe, sind noch mehr (mir) bekannte Leute unter ihren Freunden als ich gestern im Publikum entdeckt habe. Und das machts wieder so typisch wienerisch.